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Jeden Morgen eine Zeichnung: Seit mehr als zwei Jahrzehnten beginnt Gabriele Worgitzki ihren Tag mit Tusche und Papier. Aus diesem täglichen Ritual ist ein außergewöhnliches zeichnerisches Archiv von großer Intimität und Vielfalt entstanden.

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Katalog bei „Signifikanten Signaturen“ erschienen

Seit mehr als zwanzig Jahren zeichnet Gabriele Worgitzki täglich. Was als Rückkehr zu einer in der Kindheit vertrauten künstlerischen Praxis begann, entwickelte sich zu einem eigenständigen Werk, in dem sie das Verhältnis von Fülle und Leere untersucht. Inspiriert von der chinesischen Malerei, greift sie fotografische Szenen auf und erfasst auf Papierbögen Landschaft, Architektur und Figur – mit wenigen Strichen, reduziert, isoliert und immer wieder neu verdichtet. Formate wechseln, Farbe kommt ins Spiel, Motive werden wiederholt, verändert oder tauchen nur als flüchtige Momentaufnahme auf.

Mit ihrer Katalogedition »Signifikante Signaturen« stellt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Kennern der zeitgenössischen Kunst besonders förderungswürdige Künstlerinnen und Künstler aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor.

Deutsch und Englisch
24 × 16,5 cm, 64 Seiten, 63 farbige Abb.
10 Euro
Bestellung Sandsteinverlag

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Buchvorstellung

15. November, 13 Uhr
Atelier in Luckenwalde, Potsdamerstr. 2
Anmeldung per mail bis zum 6. November

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40_2005, aus der Serie „begehbare Räume“ Tusche auf Papier, 86 x 121 cm, 2005

Land an sich
im Landtag Brandenburg

2. Februar – 18. Dezember 2026

Jenny Alten und Erika Stürmer-Alex | Swen Bernitz | Jan Beumelburg | Birgit Borggrebe | Klaus D. Fahlbusch | Eva Galonska | Saskia Glückauf | Johanna Görke-Cassirer | Frank Gottsmann | Nicole Heinzel | Mona Höke | Franka Just | Kathrin Karras | Tobias Kielinger | Ingeborg Lockemann und Elke Mohr | Kaj Osteroth | Kirstin Rabe | Ilka Raupach | Barbara Schnabel | Gudrun Sailer | Annette Selle | Adam Sevens | Marc Siebenhüner | Gabriele Styppa | Gabriele Worgitzki

Die Ausstellung „Land an sich“ widmet sich dem Brandenburger Landschaftsraum als einem Ort kontinuierlicher Veränderungen – einem Terrain zwischen Tradition und Transformation, Monotonie und Vielfalt, Kontrolle und Verwilderung. In einem vielschichtigen Dialog verschiedener künstlerischer Positionen entsteht ein Spannungsfeld von Aneignung, Wandel und Sehnsucht, das den Blick auf das „Brandenburger Land“ von heute und morgen neu befragt.

Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, dokumentierte Performance, Fotografie und Skulptur verbinden sich zu einem offenen Diskurs über Landschaft als kulturelles und ästhetisches Gefüge. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die künstlerische Übersetzung tiefgreifender Wandlungsprozesse und auf die Konstanten der Brandenburger Kultur – auf das fortwirkende Erbe zwischen Industriearchitektur und Dorfkirchen, das Wandel und Kontinuitäten gleichzeitig sichtbar macht.

Begleitprogramm zur Ausstellung:
Führungen: Do, 19.02.2026 | Do, 09.04.2026 | Do, 28.05.2026 | Do, 25.06.2026 | Do, 10.09.2026 | Do, 29.10.2026; jeweils Beginn um 16 Uhr Treffpunkt: Foyer
Symposium: Do, 19.11.2026, 17 Uhr

Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam
Montag – Freitag 8 bis 18 Uhr